PM: Vollversammlung / Befragung

Mittelbauinitiative zieht nach Vollversammlung positive Bilanz / Befragungsergebnisse werden im Januar vorgestellt

Die Dresdner Mittelbauinitiative zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf der gestrigen Vollversammlung des akademischen Mittelbaus an der Technischen Universität Dresden (TUD). „Offenbar wächst die Bekanntheit der Initiative innerhalb unserer recht heterogenen Zielgruppe. Gemessen daran, dass unsere Gründung noch nicht lange zurückliegt, haben wir einen beachtlichen Mobilisierungserfolg erzielt“, so Mathias Kuhnt, Sprecher der Initiative. Es sei gelungen, Wesen und Forderungen der Initiative einem breiten Publikum vorzustellen. Zahlreiche Betroffene hätten wertvolle Anregungen vorgebracht, die nun in die weitere Arbeit der Initiative einflössen.

Derzeit findet eine Befragung des gesamten akademischen Mittelbaus der TUD statt, in der neben soziodemografischen Daten auch Informationen zu Beschäftigungsverhältnissen, Vertragsgestaltungen und Arbeitsinhalten sowie zur Arbeitszufriedenheit erfasst werden. „Die bisherige Resonanz stimmt uns optimistisch, dass es gelingen wird, einen umfassenden Einblick in die Lageeinschätzung der Betroffenen zu bekommen“, so Kuhnt. Im kommenden Januar sollen die Ergebnisse dieser Bestandsaufnahme allen Interessierten sowie der Presse vorgestellt werden. Dazu wird es erneut eine Vollversammlung geben.

„Zahlreiche Anwesende haben betont, dass es wichtig ist, dass es endlich eine Mittelbauinitiative gibt. Diese vertritt nun auch Beschäftigtengruppen, die der Vertretungsmacht des Personalrates entzogen sind, die aber dennoch einen unverzichtbaren Beitrag zum Funktionieren von Forschung und Lehre leisten. Dazu zählen vor allem Wissenschaftliche Hilfskräfte, Lehrbeauftragte und externe Doktoranden“, beschreibt Kuhnt das Selbstverständnis der Initiative. Nicht nur aufgrund des grassierenden Befristungsunwesens sei es vielen Betroffenen nur schwer möglich, die innerhalb der Gremienuniversität vorhandenen Mitbestimmungsmöglichkeiten zu nutzen – schließlich überschreite die Laufzeit der entsprechenden Mandate jene der meisten Arbeitsverträge deutlich, kritisiert die Initiative. Die Gruppe arbeitet am Entwurf einer Beschäftigungsvereinbarung, mit der sich die TUD selbst auf Mindeststandards bei der Beschäftigung akademischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichten soll.

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