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Die Mittelbauinitiative an der TU Dresden spricht mit der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

Eine Delegation der Mittelbauinitiative an der TU Dresden hat sich am 02. März 2015 im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) Dr. Eva Maria Stange (SPD) getroffen.

Gemeinsam mit der Wissenschaftsministerin wurde vor dem Hintergrund des im Koalitionsvertrag vereinbarten Vorhabens, gemeinsame Mindeststandards für die Befristung von Mitarbeiter*innen an Hochschulen in Sachsen festzulegen, diskutiert und ausgelotet, wo sich Anknüpfungspunkte für die Forderungen der Mittelbauinitiative ausmachen lassen (www.mittelbau-dresden.de). Im Zuge dessen ging es auch um die Finanzierung von Lehre aus dem Hochschulpakt und die Aufnahme von WHKs und SHKs in die Personalvertretungen. Zudem wurde das teilweise intransparente Vergabeverfahren von ESF-Mitteln der aktuellen Förderperiode (2014-2020) für Nachwuchsforschergruppen thematisiert. Continue reading

Orgatreffen

Unser nächstes Orgatreffen findet

am 10.2. um 16:00 Uhr im Raum 0.47 der SLUB

statt. Im Mittelpunkt werden diesmal die die Wiederaufnahme unserer Gespräche mit dem Rektorat zum Abschluss einer Beschäftigungsvereinbarung, unser Treffen mit der Ministerin Eva-Maria Stange sowie die geplante Tagung zur Situation des Mittelbaus an deutschen Universitäten stehen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Stammtisch

wir möchten Euch zum

Stammtisch am Do. den 5.2. 20:00 Uhr im Thalia

einladen. Das Thalia findet Ihr auf der Görlitzer Str. 6 in der Neustadt. Wie immer möchten wir in entspannter Atmosphäre mit Euch nicht nur, aber auch über die Mittelbauinitiative ins Gespräch kommen.

Wir freuen uns auf Eurer Kommen.

Wahlen zum Senat und zum erweiterten Senat der TU Dresden

Trotz einer Umfrage mit sehr großer Beteiligung und deutlichen Ergebnissen wird der Mittelbauinitiative von einigen Seiten unterstellt, nur Einzelmeinungen zu vertreten. Darüber hinaus werden absurde Forderungen mit uns in Verbindung gebracht (z.B. “unbefristete Stellen für alle”), die wir niemals gestellt haben.

Nicht zuletzt um Beidem zu begegnen und um die Interessen der wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen besser vertreten zu können, treten wir mit eigenen Listen zur Wahl des Senats und zur Wahl des erweiterten Senats an.

Download der Listen (pdf, 148 KB)

Bitte helft uns beim Wahlkampf und lasst diese Wahl auch zur Abstimmung über die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden. Wir würden uns freuen, wenn Ihr diese Übersicht in Eurem Bereich weiterleiten, ausdrucken und aufhängen bzw. auslegen könntet.

Orgatreffen

Die nächste Orgasitzung findet am:

Dienstag, den 12. November um 18 Uhr im Gruppenarbeitsraum 0.42 der SLUB

statt. Wir werden u.a. über die gescheiterten Gespräche mit dem Rektorat und über die anstehenden Senatswahlen reden.

Alle Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen.

Diskussionsveranstaltung mit Dr. Simone Raatz (MdB, SPD) zur Novellierung des WissZeitVG

Donnerstag, 20.11.2014, 13 Uhr
August-Bebel-Straße 20, Raum 216

Im Zuge der Übertragung der alleinigen Verantwortlichkeit für die Hochschulen auf die Bundesländer wurde im Jahre 2007 das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) als Nachfolger des bis dahin gültigen Hochschulrahmengesetzes vom Bundestag  verabschiedet. Unter anderem ermöglicht es, abweichend von sonst bindenden Befristungsgrundsätzen, die sachgrundlose Befristung wissenschaftlichen Personals für bis zu 6 Jahre vor der Promotion sowie weitere 6 Jahre danach. Der Gesetzgeber formuliert dazu in der Gesetzesbegründung:

Das dauerhafte Beschäftigungsverhältnis [bleibt] auch weiterhin das Regelarbeitsverhältnis. [...] Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen von dieser Neuregelung verantwortungsvoll Gebrauch machen.
(Drucksache 16/3438, S. 10)

In der Realität führt eine zwölfjährige befristete Beschäftigung an einer Hochschule jedoch nicht zu einem “dauerhaften”, sprich unbefristeten Arbeitsverhältnis, sondern nach Erreichen der Höchstbefristungsdauer oft direkt in die Arbeitslosigkeit. Über diese und weitere Diskrepanzen zwischen der ursprünglichen Intention des WissZeitVG und seiner tatsächlichen Anwendung wollen wir Euch berichten und mit Euch ins Gespräch kommen. Dabei sein wird auch die Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz (SPD), die als stellvertretende Vorsitzende im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung maßgeblich an der Novellierung des WissZeitVG mitwirkt. Sie wird uns über den aktuellen Stand der Überarbeitung berichten und steht für Eure Fragen und Anmerkungen zur Verfügung.

Pressemitteilung zum Koalitionsvertrag der Landesregierung

Mittelbauinitiative begrüßt positive Ansätze zur Verbesserung der Situation des akademischen Mittelbaus. Entscheidende Verbesserungen zur Überwindung der Unterfinanzierung sächsischer Hochschulen bleiben aber aus.

Pressemitteilung | 23.10.2014

Die Mittelbauinitiative der TU Dresden begrüßt die verschiedenen Ansätze im heute veröffentlichten Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU. So will die neue Koalition verbindliche Mindeststandards für befristete Mitarbeiter festlegen. „Nun ist es wichtig, dass auch die betroffenen Mitarbeiter in den angesprochenen Dialog mit den Hochschulen miteinbezogen werden“, so Mathias Kuhnt, Sprecher der Initiative. „Auch den Anspruch, verlässliche Karriereperspektiven zu verankern begrüßen wir ausdrücklich und freuen uns, dass die Koalition an dieser Stelle Handlungsbedarf sieht“, so Kuhnt weiter.

Dass das Problem der mangelhaften Grundfinanzierung nicht wirklich gelöst werde, sei aber äußerst bedenklich. „Es wird an den Stellenkürzungen bis 2017 festgehalten. Auch die darüber hinausgehende Stellenkürzung von 754 Stellen ab 2017 ist keinesfalls vom Tisch, sondern ist an das Wohlverhalten der Universitäten gebunden“, so Kuhnt. Positiv sei zu bewerten, dass die frei werdenden BaföG-Mittel nicht zur Verhinderung der Kürzungen eingesetzt werden sollen. Ob und in welcher Form diese Mittel tatsächlich den Universitäten zukommen werden, bleibt aber weiterhin unklar. Eine von der CDU bereits ins Gespräch gebrachte Auflage von Drittmittelausschreibungen durch das Land würde aber einen Missstand fortsetzen, der mit der BaföG-Novelle durch den Bund eigentlich verringert werden sollte.

Auch dass Belastungen durch eine weitere Spezialisierung der Universitäten reduziert werden sollen, sei bedenklich. Mathias Kuhnt hierzu: „Die TU Dresden muss als Volluniversität erhalten bleiben. Alles andere wäre einer Landeshauptstadt unwürdig.“